Archiv der Kategorie: Feminismus

Einladung Veranstaltung Ableism / Invitation to research event about ableism

[English version below]

Stop ableism now.Liebes DiStA-Netzwerk,

hiermit lädt das Team des Ableism-Forschungsprojekts herzlich zu unserer Forschungsveranstaltung über Ableismus, Feminismus und Intersektionalität ein:

2. Oktober 2026, 13:00 Uhr, Sensengasse 3a, 1090 Wien, Hörsaal 1.

Möchtet Ihr/möchten Sie mehr über Ableismus erfahren und darüber, wie man ihn aus der Perspektive von behinderten Frauen bekämpfen kann? Dann nehmt/nehmen Sie an unseren Vorträgen zu den folgenden Schwerpunkten teil:

  • Feministischer Behinderungs-Aktivismus
  • Kinder und Elternschaft
  • Inklusion am Arbeitsplatz
  • Stolz und Freude am Leben mit Behinderung
  • Sexualität und körperliche Selbstbestimmung

Diese Veranstaltung findet größtenteils auf Englisch statt. Die wichtigsten Inhalte werden auch ins Deutsche übersetzt. Vor Ort gibt es Getränke und kleine Snacks.

Unterstützungsbedarfe (z.B. ÖGS Dolmetschung oder online Teilnahme oder Allergien) bitte bei der Anmeldung angeben. Meldet euch/melden Sie sich bis 13. September 2026 an:

per E-Mail sabrina.podlaha@univie.ac.at

oder telefonisch 0043 4277 46792

Programm und nähere Informationen siehe in Einladung als PDF Download am Ende des Beitrags unten.


Dear DiStA-network,

the team of the ableism-research project invites you to our research event about ableism, feminism and intersectionality:

October 2nd 2026, 13:00, Sensengasse 3a, 1090 Vienna, Lecture hall 1.

Do you want to know more about ableism and how to challenge it from the perspective of disabled women? Then join us for presentations about:

  • Feminist disability activism
  • Children and parenting
  • Workplace inclusion
  • Disability pride and joy
  • Sexuality and body ownership

Please note that this event will mainly be held in English language. Drinks and light refreshments are provided.

Let us know your access needs (e.g. Austrian Sign Language Interpretation or online participation or allergies) when signing up. To attend this event please sign up until September 13th 2026:

via email sabrina.podlaha@univie.ac.at

or telephone 0043 4277 46792

Programme and further information see invitation as PDF download below.


Ableism Invitation_Einladung 2026

Weiße Sprechblase auf grauem Hintergrund mit Fragezeichen und Ausrufezeichen. In der Sprechblase steht: Kurzportraits und das DiStA Logo ist abgebildet.

DiStA Startseite Englisch & 2. Kurzportrait der Serie „Wer ist bei DiStA aktiv?“

DiStA startpage now also available in English

Laura Nadine Hochsteiner has translated the welcome text of the DiStA website into English. She studied Conference Interpreting and Anglistic/American Studies and is now working as a doctoral student at the Centre for Interdisciplinary Research on Ageing and Care at the University of Graz. She wrote her master’s thesis in literary studies on the memoirs of the US disability rights activist Alice Wong.

Below is Laura’s DiStA protrait (in German language) as part of the DiStA members‘ portrait series.

DiStA Startseite nun auch in englischer Sprache verfügbar

Laura Nadine Hochsteiner hat den Willkommenstext des DiStA Internetauftrittes in englische Sprache übersetzt. Sie hat Konferenzdolmetschen und Anglistik/Amerikanistik studiert und arbeitet nun als Doktorandin am Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung an der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre literaturwissenschaftliche Masterarbeit verfasste sie zu den Memoiren der US-amerikanischen Behindertenrechtsaktivistin Alice Wong.

Hier ihr Kurzportrait:

Laura Nadine Hochsteiner, Literaturwissenschaftlerin an der Universität Graz

Portraitfoto von Laura N. Hochsteiner mit schulterlangen dunkelbraunen Haare und einer dunkel gefärbten Brille. Sie lächelt und trägt ein schwarz-weiß gemustertes Oberteil.Mit Laura Hochsteiner präsentieren wir das zweite Kurzportrait unserer DiSta Kurzportraitreihe.

Laura Hochsteiner war bereits im Rahmen der 3. Dis/Ability Forschungswerkstatt mit einem Beitrag zu ihrer Masterarbeit vertreten.

https://cirac.uni-graz.at/de/ueber-das-zentrum/team/

 

 

Drei Fragen an Laura Nadine Hochsteiner

Für das Kurzportrait hat Laura Hochsteiner folgende Fragen beantwortet:

1. Mit welchen Themen beschäftigst du dich in deiner Forschung bzw. Arbeit?

Zu meiner großen Freude darf ich meine Dissertation als PromoLi2-Stipendiatin am Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) der Universität Graz im Fach Amerikanische Literaturwissenschaft verfassen. Ich schätze mich glücklich, mit großartigen Forscher*innen zusammenarbeiten zu können, die sich in ihrer Arbeit Themen widmen, mit denen es interessante Überschneidungen und vielfältige Berührungspunkte im Hinblick auf die Disability Studies gibt. Ganz grundlegend fokussiere ich mich in meinem Dissertationsprojekt auf autobiografische Selbstdarstellungen von Frauen mit Behinderungen in den heutigen USA und sehe mir im Rahmen dessen unter anderem an, was wir als Leserschaft von ihren Texten und Darlegungen lernen und mitnehmen können. Themen wie Intersektionalität und Gender sind dabei von zentraler Bedeutung.

2. Seit wann bist du bei DiStA aktiv?

Weiße Sprechblase auf grauem Hintergrund mit Fragezeichen und Ausrufezeichen. In der Sprechblase steht: Kurzportraits und das DiStA Logo ist abgebildet.Eigentlich bin ich ganz zufällig auf DiStA im Wintersemester 2023 gestoßen: Ich habe „Disability Studies in Österreich“ in die Google-Suchmaschine eingetippt und bin nach ein paar Klicks auf der DiStA-Website gelandet. Nachdem ich das Kontaktformular ausgefüllt habe, wurde ich auch schon zu einem Erstgespräch eingeladen und durfte kurze Zeit später einem Onlinemeeting des DiStA-Kernteams beiwohnen. Dies war die ideale Gelegenheit, erste Einblicke in die Arbeit und Aufgaben von DiStA zu bekommen. Auf diesem Wege erfuhr ich zudem von der alljährlichen Forschungswerkstatt, an der ich im Juni 2024 in Graz teilnahm, wo ich mein Masterarbeitsprojekt präsentieren konnte und wo ich sogleich die Chance nutzte, mich mit anderen Forscher*innen in diesem Bereich zu vernetzen. Bei der Forschungswerkstatt – nach dem persönlichen Kennenlernen und fruchtbaren Gedankenaustausch – habe ich den Wunsch geäußert, mich aktiv bei DiStA einzubringen. Seitdem gehöre ich dem Kernteam an, was mich wirklich sehr freut!

3. Warum bzw. wofür engagierst du dich bei DiStA?

DiStA bietet mir die hervorragende Möglichkeit, mit all jenen regelmäßig in Kontakt und Dialog zu treten, welche die österreichische Forschungslandschaft im Bereich der Disability Studies entscheidend prägen und formen. Ich freue mich, dass ich von ihnen sehr viel lernen darf, und hoffe, dass ich ihnen in Zukunft ebenfalls durch meine Mitarbeit und Forschung etwas zurückgeben kann. Vor allem möchte ich meine literaturwissenschaftliche Perspektive und meine Erfahrung als Frau mit Behinderung einbringen. Österreichweit (oder zumindest an der Universität Graz) will ich einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Disability Studies in den Geisteswissenschaften vermehrt zu etablieren. Langfristig gesehen strebe ich eine wissenschaftliche Karriere an, obwohl ich mir sehr wohl darüber im Klaren bin, dass dies alles andere als einfach mit meiner Behinderung zu bewerkstelligen sein wird (wenn es überhaupt denkbar ist). Im Zuge dessen möchte ich versuchen, im universitären Raum mehr Bewusstsein für Frauen mit Behinderungen zu schaffen, und hoffe, dass ich – auch aus meiner Betroffenenperspektive heraus – anderen Frauen (mit Behinderungen) zur Seite stehen kann. Ich weiß, wie viel Forschung und Aufklärung bewirken können, und als Forscherin mit angeborener Behinderung fühle ich mich (durch meine wissenschaftliche Arbeit) verpflichtet, die Situation von Menschen mit Behinderungen in Österreich zu verbessern, damit ihnen hoffentlich vieles erspart bleibt, das ich aushalten musste und muss.

Veranstaltungstipp: Vortrag: Selbstbestimmt und feministisch leben!

 

Sehr gerne weist Disability Studies Austria auf einen sehr relevanten und spannenden Vortrag an der Johannes Kepler Universität Linz (Altenberger Str. 69, 4040 Linz), am 6.12 hin.

 

6. 12. 2023 16:15 – 17:45

Selbstbestimmt und feministisch leben! Aktivismus und Subjektivierungsweisen von Frauen* mit Behinderungen in Österreich in den 1980er-Jahren

Elisa Heinrich (Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte)
Ort: K222 B (Medienlabor), Keplergebäude 2. Stock

Fragen bitte an Lisa Maria Hofer (lisa_maria.hofer@jku.at)