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Komm zum Dista-Vernetzungstreffen

Wann: September 2018 zwischen 14 Und 18 Uhr

Wo: Konferenzraum A0222, Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Neues Institutsgebäude, Universitätsstr. 7/2. Stock, barrierefrei erreichbar über den Eingang Liebiggasse 6, Aufzüge bei den Stiegen I, II und III

Warum:

Vernetzung und das Bilden von Allianzen ist gegenwärtig notwendiger denn je – weder entwickelt sich die Umsetzung der UN-BRK zufriedenstellend, noch ist die derzeitige politische Situation eine, die hoffen bzw erwarten lässt, dass Benachteiligungen für und Barrieren gegenüber Menschen mit Behinderungen beseitigt werden.

Dem Vorbereitungsteam des Vernetzungstreffens ist klar, dass es innerhalb der Gruppe (der Personen am email-Verteiler) unterschiedliche Herangehensweisen an und Schwerpunkte in Bezug auf Disability Studies gibt. Wir heben jedoch nochmals hervor, dass der Anspruch von DiStA ist und sein soll, forschende und wissenschaftliche Selbstvertretung mit dem Bilden von Allianzen zu verbinden.

Ziel des Treffens soll es daher sein, nicht bloß über DiStA als Gruppe zu reflektieren, sondern ein Konzept zu entwickeln, mit dem wir uns forschend und wissenschaftlich zugleich aktiv in Politikgestaltung einbringen können. Auf diese Weise entsprechen wir als DiStA nicht nur dem, was die Disability Studies sind bzw sein sollen, sondern wir reagieren damit auch auf die politische Situation.

Als Grundlage für das Vernetzungstreffen im September 2018 kann dabei unser aktuelles DiStA-Positionspapier dienen, das unter http://bidok.uibk.ac.at/library/dista-diskussionspapier.html abrufbar ist.

Im Sinne einer intensiven Allianzenbildung bitten wir Sie/Euch, am Vernetzungstreffen teilzunehmen!

Für das Vorbereitungsteam:

Ursula Naue (Wien), Volker Schönwiese (Innsbruck), Angela Wegscheider (Linz)

https://dista.uniability.org/

Call for Papers: Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung. Disability Studies im deutschsprachigen Raum

20.-22. September 2018
Humboldt Universität Berlin und Alice-Salomon-Hochschule Berlin
https://disko18.de/
Im Kontext der Behindertenbewegungen der 1970er Jahre begannen behinderte Wissenschaftler_innen, wissenschaftliche und politische Entwicklungen im Hinblick auf ihre Bedeutung für behinderte Menschen zu analysieren. Diese kritische Auseinandersetzung bildete in den 1980er Jahren zunächst in den USA und Großbritannien die Grundlage für die Disability Studies.

Trotz unterschiedlicher theoretischer Hintergründe sind sich alle Vertreter_innen der Disability Studies darin einig, dass es sich bei Behinderung nicht um ein naturgegebenes, überhistorisches Phänomen handelt, sondern um eine gesellschaftlich negativ bewertete körperliche Differenz, die im jeweiligen historischen und kulturellen Kontext betrachtet werden muss.

Im deutschen Sprachraum etablieren sich die Disability Studies seit den 2000er Jahren als neues, innovatives Forschungsfeld. Zahlreiche Veröffentlichungen, Tagungen und Promotionsprojekte sind im Kontext der Disability Studies bereits entstanden. Darüber hinaus wurden einige Institute und Professuren eingerichtet, durch die die Disability Studies in den deutschsprachigen Ländern heute an Universitäten und Hochschulen vertreten sind.

Gleichzeitig haben sich die Forschungsfragen diversifiziert und das Themenspektrum erweitert: Innerhalb bzw. parallel zu den Disability Studies sind u.a. Cultural Disability Studies, Deaf und Mad Studies, Disability History, Queer Disability Studies und Disability Studies in Education entstanden. Daneben sind Tendenzen der Vereinnahmung zu beobachten, z.B. in Diskursen um Inklusion und Teilhabe, in denen unter dem Label der Disability Studies oftmals lediglich konventionelle Behinderungsforschung betrieben wird.

Die Tagung „Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung. Disability Studies im deutschsprachigen Raum“ möchte die gesamte Bandbreite der Disability Studies aufzeigen und die Gründung eines deutschsprachigen Netzwerks anregen.

Mit diesem Call for Papers laden wir dazu ein, bis zum 15. Februar 2018 Abstracts für Einzelbeiträge oder Workshopbeiträge aus dem genannten inhaltlichen Spektrum über unsere Webseite einzureichen.

Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Vorgaben:
Angaben für Einzelbeiträge (maximal 20 Minuten):

  • Vortragende_r (inkl. Kontaktdaten)
  • Vortragstitel
  • Vortragsbeschreibung in Lang- und Kurzfassung (2000 sowie 600 Zeichen)
  • Einzelbeiträge fasst das Konferenzteam nach inhaltlichen Gesichtspunkten zu Workshops zusammen.

Angaben für Workshops (1,5 Stunden, maximal 3 Beiträge):

  • Verantwortliche_r (inkl. Kontaktdaten aller Beteiligten) und Workshoptitel.
  • Beschreibungen der Workshopbeiträge jeweils in Lang- und Kurzfassung (2000 und 600 Zeichen).
  • Namen der Referierenden und der/des Moderator_in.

Die Langfassung der Beitragsbeschreibungen benötigen wir für eine genauere Darstellung des Vorhabens, die Kurzversion für das Programmheft.

Die Länge der geplanten Einzelbeiträge soll 20 Minuten nicht überschreiten, damit ausreichend Zeit zur Diskussion bleibt. Willkommen sind sowohl theoretisch-konzeptionelle als auch empirisch orientierte Beiträge. Auch Einsteiger_innen in die Disability Studies sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Wir freuen uns insbesondere über Einreichungen zu folgenden Themenbereichen:

  • Disability Studies im deutschen Sprachraum und in verschiedenen Disziplinen – Bestandsaufnahmen
  • Begriffe und Modelle von Behinderung, Konzepte von Beeinträchtigung („impairment“) – die Rolle des Körpers in den Disability Studies
  • Disability Studies intersektional (Gender / Alter / Fluchterfahrung / Migration / Klasse etc.)
  • Mad Studies
  • Deaf Studies
  • Feministische und queere Perspektiven in den Disability Studies
  • Historische Perspektiven auf Behinderung (Disability History)
  • Die Rolle des Rechts in den Disability Studies
  • Disability Studies & der globale Süden
  • Antikoloniale und antirassistische Perspektiven
  • Disability Studies im Kontext der Debatten um Inklusion, Teilhabe und Teilhabeforschung
  • Interdisziplinäre Perspektiven in den Disability Studies
  • Disability Studies und Praxen von Sorgearbeit (care)
  • Behinderung, Neoliberalismus und die Ökonomisierung des Sozialen
  • Behindertenpolitische (Abwehr-)Kämpfe, Menschenrechte und Aktivismus

Die Abstracts (Kurzfassung 600 Zeichen, Langfassung 2000 Zeichen) können über unsere Webseite www.disko18.de bzw. https://disko18.de/beitrag-einreichen/ eingereicht werden. Die Benachrichtigung über die Annahme des Beitrages wird bis zum 31.März 2018 erfolgen.

Geplant von
David Brehme (Humboldt Universität zu Berlin)
Petra Fuchs (Hochschule Zittau/Görlitz),
Swantje Köbsell (Alice Salomon Hochschule Berlin),
Rebecca Maskos (Hochschule Bremen)
Carla Wesselmann (Hochschule Emden/Leer)
Michael Zander (Hochschule Magdeburg-Stendal)

Unterstützt von
Disability Studies Deutschland e.V.
AG Disability Studies Deutschland
Disability Studies Austria (DistA)

DiStA Vernetzungstreffen 2015

Im Zuge der offenen Ringlehrveranstaltung Disability Studies in Österreich findet im Anschluss an die Vorträge am Fr. 29. Mai 2015 ab 17.15 h das DiStA-Vernetzungstreffen 2015 statt.
Ort: Tabakfabrik Linz, Raum Etage Lumiere
Wir bitte um Anmeldung per Mail an angela.wegscheider@jku.at oder telefonisch unter 0732 2468 7154.
Geplante Agenda:
1. Versuch der Ab- und Eingrenzung von Disability Studies in Österreich
2. Geplante RingLVAs (Uni SBG und Uni Graz) und neue Projekte
3. Offene Runde: Beiträge der Teilnehmer_innen
4. Allfälliges
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit freundlichen Grüßen

Ursula Naue, Volker Schönwiese, Christine Steger, Angela Wegscheider

ps. falls Sie noch kein Mitglieder der Mailinglist von DiStA sind, können Sie sich unter diesem Link einschreiben: http://lists.uni-klu.ac.at/mailman/listinfo/dista. Über diese Mailingliste werden aktuelle  Informationen zu Disability Studies in Österreich versendet.

DiStA Ringvorlesung im Sommersemester 2015

Die Johannes Kepler Universität Linz und die Universität Salzburg laden

zur offenen Ringlehrveranstaltung Disability Studies

in Kooperation mit Swaying – non-aligned bodies and contemporary performance.

Nach einer Einführung in Theorie und Forschungspraxis der Disability Studies widmet sich die offene Ringlehrveranstaltung an ihrem ersten Termin  in Salzburg der Partizipation, der Gerechtigkeit und den Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen. Am zweiten Termin in Linz präsentieren ForscherInnen und KünstlerInnen Arbeiten zu Repräsentation, Kunst und Kultur mit Fokus auf Inklusion.

Die Ringlehrveranstaltung besteht aus zwei Block-Terminen:
Ort: Unipark in Salzburg Ort: Tabakfabrik in Linz
Fr. 8. Mai 2015 von 13:30 bis 17:00* Fr. 29. Mai 2015 von 13:30 bis 17:00
Sa. 9. Mai 2015 von 9:30 bis 17:00 Sa. 30. Mai 2015 von 9:30 bis 17:00

*anschließend inklusiver Tanzworkshop mit Vera Rebl

Die Ringlehrveranstaltung ist öffentlich: Eingeladen zur Teilnahme sind Studierende* aller Studienrichtungen, ForscherInnen, PraktikerInnen und Interessierte mit und ohne Behinderungen.

*Für Studierende der JKU Linz und  Uni Salzburg wie auch KunstUni Linz  und Bruckner Uni besteht die Möglichkeit 3 ECTS zu erwerben.

Die Vortragsräume sind barrierefrei zugänglich. Die Vorträge werden durch GebärdendolmetscherInnen in ÖGS übersetzt.

Mehr Informationen unter http://www.jku.at/gespol/disabilitystudies.

Mehr Information und Anmeldung:
Email:  disabilitystudies@jku.at
Tel.: 0732 2468 7154
Mag.a Dr.in Angela Wegscheider (LVA-Leiterin)

 

Offene Ringvorlesung: „Disability Studies – juristische Annäherung und aktuelle Bezüge“

Einladung zur offenen und geblockten Ringvorlesung „disability studies – eine juristische Annäherung und aktuelle Bezüge“ an der Universität Salzburg.

Programm Ringvorlesung

Karte_Ringvorlesung mail
Datum:

Fr 16. Nov ab 11 Uhr und Sa 17. Nov ab 9 uhr;
Fr 23. Nov ab 11 uhr und Sa 24. Nov ab 9 uhr.

Veranstaltungsort ist das neue Gebäude der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät, der Unipark Nonntal in der Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg.

Anmeldungen und Details zur Anfahrt/Örtlichkeit bitte unter behindertenbeauftragte@sbg.ac.at

Disability Studies startet im Wintersemester 2011/12 mit Ring-Lehrveranstaltung an der Johannes Kepler Uni Linz

Nach den bisherigen DiStA Treffen kam die Idee, die Disability Studies über eine Lehrveranstaltungsreihe mit verschiedenen Schwerpunkten und Vortragenden bekannt zu machen. Ein Ziel ist, die Disability Studies in Österreich an den Universitäten zu institutionalisieren und die seit 2009 begonnene Vernetzungsstrategie zu intensivieren.

Diese Vorhaben sollen mit der Ring-Lehrveranstaltung zu Disability Studies an der Johannes Kepler Universität Linz im Wintersemester 2011/12 seinen Anfang nehmen.

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