Disability Studies

Diskussionspapier: Behinderungsforschung

Wir stellen diesen Text zur Diskussion und freuen uns über Rückmeldungen als Kommentar (unten) oder an disabilitystudies@jku.at. Es wird noch im ersten Halbjahr 2018 ein Vernetzungstreffen in Wien organisiert. Dort werden die Positionierung von DiStA und das Diskussionspapier weiterentwickelt. Bekanntgabe von Zeit und Ort folgt.  

0 Zur Entstehung des Textes und zum Namen

Bei einem Vernetzungstreffen von DiStA (Disability Studies Austria) am 29. Mai 2015 in Linz wurde angeregt, einen DiStA-Positionstext zu verfassen und zur Diskussion zu stellen. Volker Schönwiese hat einen Text verfasst und diesen in mehreren Runden mit einer ganzen Reihe von Personen – u.a. bei der Ringvorlesung Disability Studies in Innsbruck im WS 2017 – diskutiert. Der vorliegenden Text (Version vom März 2018) ist das Ergebnis dieses Austausches und steht für weitere Diskussionen und Positionsklärungen zur Verfügung.

Der Text soll eine mögliche Forschungsausrichtung der Disability Studies in Österreich im Kontext der internationalen Behindertenrechtsbewegung und der Entwicklung der Disability Studies präsentieren. Zur Debatte steht eine erweiterte Beschreibung, z.B. als Doppelbegriff: Disability Studies und Emanzipatorische Behinderungsforschung oder emanzipatorisch-partizipative Behinderungsforschung. (vgl. „Doing Emancipatory Disability Research”: Barnes 2001 und 2014) Ein möglicher Doppelbegriff betont demnach allgemeine und grundlegende wissenschaftliche Zugänge zu den Disability Studies als auch emanzipatorisch ausgerichtete und partizipatorisch durchgeführte Behinderungsforschung in unterschiedlichen Disziplinen. Vielleicht ist es bez. des Namens aber auch praktikabler den alleinigen Begriff der Behinderungsforschung in diesem Bedeutungszusammenhang zu etablieren. Er wird in diesem Text versuchsweise so verwendet.

1 Breites Verständnis von Behinderung

Behinderung wird in Abgrenzung zu den immer noch dominanten medizinischen und individualisierenden Definitionen und Normierungsversuchen vor allem als Produkt von Ausschlusspraktiken und Barrieren gesehen. Sie bilden sich in sozialen, kulturellen und politischen Zusammenhängen: historisch-materiellen Bedingungen, kulturellen Bedeutungsbildungsprozessen und politischen Repräsentations- und Entscheidungsstrukturen. (vgl. Plangger/Schönwiese 2013)

Behinderung wird durch normierende Gesellschaftsstrukturen konstruiert und unterliegt einem ständigen gesellschaftlichen Wandel. Der Wandel kann in seinen Auswirkungen auf das einzelne Individuum(/Subjekt), auf das Verhältnis der Menschen zueinander und auf die Einbettung in übergeordnete gesellschaftliche Institutionen, Strukturen und Diskurse erforscht werden. Insbesondere medial vermittelte und das gesellschaftliche Normierungssystem bildende Diskurse formen die Zuschreibungsmechanismen für das gesellschaftliche Bewusstsein.

2 Ziele

Behinderungsforschung will Theorie-Entwicklung vorantreiben und Erkenntnisse über gesellschaftliche Praxis generieren, die reale Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen in Verbindung zu politischen, ökonomischen und kulturellen Dimensionen setzt.

Behinderungsforschung geht es nicht nur darum gesellschaftliche Veränderungen und historischen Wandel zu beschreiben, sondern sie will auch soziale Ausschluss- und Ungleichheitspraktiken in den gegenwärtigen Gesellschaften und Gesellschaftsstrukturen aufzeigen und die Welt aktiv verändern.

Die Ziele von Behinderungsforschung sind mit Fragen nach sozialer und politischer Gerechtigkeit verknüpft, mit der Analyse von gesellschaftlichen Macht- und Gewaltverhältnissen wie Disziplinarmächten, Zuschreibungs- und Repräsentationsmustern und strukturellen Barrieren (siehe zum Begriff von Barrieren z.B. Schulze 2011), die ein Selbstbestimmtes Leben und Partizipation verhindern.

Die Ergebnisse sind direkt bedeutsam für

  • den Aufbau inklusiver Institutionen gesellschaftlicher Ermächtigung (vgl. Wright 2016),
  • für umfassende Bewusstseinsbildung, für die Entwicklung von nicht-diskriminierenden Umwelten. Das diskriminierende Gesellschaftssystem wird ja primär von nicht-behinderten Menschen alltäglich oder in professionellen Zusammenhängen im Sinne einer ableistisch strukturierten Gesellschaftsstruktur mitgetragen,
  • für die Veränderung von Umwelten, gebauten und öffentlichen Räumen in Richtung Inklusion,
  • für eine nicht diskriminierende mediale Öffentlichkeit
  • für Emanzipation und Befreiung aus abhängig machenden / bevormundenden Lebenslagen und sozialen Räumen,
  • das Selbstverständnis einer solidarischen Gesellschaft,
  • Chancengerechtigkeit,
  • Partizipation von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen, damit ist auch kulturelle Partizipation gemeint, und zwar nicht nur als Konsument_innen von Kultur sondern auch als aktive Produzent_innen und Aktuer_innen des künstlerischen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.

3 Forschung emanzipierend und partizipatorisch

Ein zentrales Anliegen ist es in Behinderungsforschung, aus der Behindertenrechtsbewegung kommende partizipatorische Forschungsstrategien und -methoden zu etablieren, weiterzuentwickeln sowie Traditionen der Aktionsforschung aufzugreifen. Die kooperative Anpassung von Forschungsmethoden an sich ändernde Anforderungen, ist für Personen mit Behinderungen entscheidend. Eine Vielfalt an Methodiken partizipatorischer Forschung mit entsprechenden Referenzgruppen sichert die Dominanz der Perspektive der Personen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen sind damit in Behinderungsforschung Subjekt und nicht Gegenstand der Forschung, sie sind an Forschung in unterschiedlicher Form kooperativ Partizipierende. Sie können unabhängig von akademischen Wissensbeständen unter Nutzung unterschiedlicher methodischer Settings Forschung beauftragen, bestimmen oder als Forscher_innen beteiligt sein. Die Beauftragung von und Beteiligung an Forschung als auch die Erarbeitung der Ergebnisse wirkt für Menschen mit Behinderungen bewusstseinsbildend und emanzipierend.

Forscher_innen und Personen ohne Status als behinderte Personen arbeiten als mit Forschung Beauftragte kooperativ als Verbündete oder Mitbeteiligte mit entsprechender Verantwortung gegenüber den Zielen der emanzipatorisch orientierten Behinderungsforschung.

In emanzipatorisch-partizipativ ausgerichteten Forschungsprojekten sind die Forschenden nahe am oder im Forschungsfeld positioniert und fühlen sich den beteiligten Menschen mit Behinderungen und/oder Selbstvertretungsorganisationen gegenüber inhaltlich und forschungsstrategisch verantwortlich.

Behinderungsforschung nützt eine Vielfalt an historischen und aktuellen Dokumenten, Narrativen, Diskursen, Darstellungen, sozialstrukturellen Daten sowie in unterschiedlichsten Disziplinen generierten quantitativen und qualitativen Daten.

Besonders wichtig sind direkt er- und vermittelte Erfahrungen und Narrative von Personen mit Behinderungen. Identitätsäußerungen und Darstellungen von Erfahrungen von Barrieren dokumentieren in kooperativen Prozessen gegenseitiger Vergewisserung gesellschaftliche Praxis.

Das Phänomen „Behinderung“ wird theoriegeleitet und empirisch untersucht. Behinderungsforschung ist mit einem breiten Methodenansatz verbunden, welcher eine Pluralität in der Datensammlung und Auswertung und eine „weiche“ und „harte“ Datenerhebung (quantitativ-repräsentativ, qualitativ, Biografieforschung, Handlungsforschung, Professionalisierungsforschung, Prozess-Begleitforschung) zulässt. Die Vielfalt an methodischen Ansätzen unterstützt die Verbindung von Theoriearbeit, kritischer Gesellschaftsanalyse und Handlungsorientierung bzw. Professionalisierung.

In der Forschung soll die Trennung von Grundlagen- und Anwendungsforschung überschritten und Forschungsstrategien bevorzugt werden, die zyklisch induktive und deduktive Annäherungen an die gesellschaftliche Praxis ermöglichen. Nachvollziehbarkeit ist dabei nicht nur ein epistemisches Prinzip, sondern meint einen verantwortungsvollen – insbesondere gegenüber den Befragten/betroffenen Personen transparenten – Umgang mit Daten und die Nachvollziehbarkeit für Menschen mit Behinderungen als Auftraggeber_innen.  (Vgl. zum ganzen Kapitel:  Flieger 2009)

4 Forschungszugang inter- und transdisziplinär

Emanzipatorische Behinderungsforschung ist inter- und transdisziplinär ausgerichtet. Zur Forschung eingeladen sind Vertreter_innen aller Disziplinen, die im emanzipatorisch-partizipativen Sinne der Disability Studies arbeiten. Insbesondere ist die Einbindung von kritischen medizinischen, interaktionistischen, psychoanalytischen, systemischen, wirtschafts-, natur-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Denkansätzen und Projekten (Ansätzen) der künstlerischen Forschung erwünscht. In der Forschung wird von einer wechselseitigen Beziehung von Individuum und Gesellschaft ausgegangen.

Es wird ein Zugang der Intersektionalität gepflegt, der mit der Verschränkung von unterschiedlichen Diskriminierungs- und Privilegierungssystemen arbeitet. Soziale und gesellschaftliche Praxis ist für die Formation von Behinderung von großer Bedeutung und steht somit im Mittelpunkt des Forschungsinteresses von Behinderungsforschung.

Für anwendungsorientierte Forschung sind Anhaltspunkte für inklusive und reflexive Praktiken zu entwickeln (siehe Punkt 5 Professionalisierung).

Grundlagenforschung, Anwendungsorientierung und Praxis stehen nicht nebeneinander, sie ergänzen sich, sind untrennbar ineinander verzahnt und so ausgerichtet, dass sie der gesellschaftlichen Ermächtigung von Menschen mit Behinderungen dienen.

5 Anwendungsorientierung und Professionalisierung

Aus der emanzipatorisch orientierten Behinderungsforschung sind Schlussfolgerungen für die Konzeption der Anwendungsorientierung und Professionalisierung aller Disziplinen, die sich mit Menschen mit Behinderungen befassen, zu ziehen. Es geht z.B. um die Einbindung von Theorie und Praxis der Integration und Inklusion, die Entwicklung von Leitlinien für die Unterstützung, Begleitung und Assistenz von Menschen mit Behinderungen nach dem Prinzip Selbstbestimmung in sozialer Kohäsion. Es geht um ethische und politische Praxen des Empowerments sowie die Befreiung aus Normierungsstrukturen, Macht- und Gewaltverhältnissen. Es geht um die Berücksichtigung der historischen Diskurse und Zuschreibungsprozesse, die als nicht weiter hinterfragte Annahmen oder Phantasmen Praxis leiten. Es gilt institutionellem Korporatismus und den Tendenzen der Vermarktlichung zu widerstehen. Zentral bei Professionalisierung ist auch die berufliche Einbindung von Personen mit Behinderungen und die Entwicklung von inklusiven Aus- und Fortbildungskonzepten, die alle möglichen Wissens- und Handlungszugänge einzubeziehen vermögen.

6 Als Ergänzung ohne Ende – Beispiele für Forschungsvorhaben – Fragen und Themenfelder

Interessant sind Analysen ökonomischer, kultureller und politischer Entwicklungen, die Erforschung von entsprechenden Phänomenen auf der Makro-, Exo-, Meso- und Mikroebene (Pohl 2005) sowie der Chrono-Ebene (z.B. die Forschungsdimension Entwicklung und Zeit – Individualgeschichte und Historizität – in kritischer Weiterentwicklung eines ökosystemischen Ansatzes).

In der Behinderungsforschung können Fragen nach den ökonomischen Mitteln und den sozialen Rechten (Bildung, Wohnen, Gesundheit, Arbeit usw.), die wirtschaftliche Unabhängigkeit garantieren können, gestellt werden. Es kann nach den politischen Möglichkeiten und Gleichheitsrechten, die Menschen dazu befähigen Entscheidungen selbst zu treffen und zu kontrollieren, gefragt werden. Es kann Fragen nach gesellschaftlicher Anerkennung und Selbstentfaltung, die in den Freiheitsrechten zum Ausdruck kommen, nachgegangen werden. Und vieles mehr.

Disziplinübergreifenden Themenfeldern sind im Ansatz der Behinderungsforschung keine Grenzen gesetzt, ein Innovationsschub an Fragestellungen sollte unterstützt werden, z.B.:

  • Archäologie der Behinderung – die historischen Konstruktionen von Behinderung;
  • Wissenschaft als Diskursfeld der Formation von Behinderung;
  • Institutionalisierung und De-Institutionalisierung als gesellschaftliche Praxis;
  • personale und kollektive Widerstandsformen und Behinderung und deren Geschichte;
  • Behinderung, Biografie und Subjektivierung;
  • Das politisch Unbewußte in der Produktion von Behinderung;
  • Crip Art, wie z.B. DanceAbility, als Beispiel einer kulturellen Praktik der Vielfalt durch Tanz und Repräsentationen von Vielfalt und Differenz;
  • Zusammenhänge struktureller und personaler Gewalt und die Formation von Behinderung;
  • Alltagserfahrungen und Mikropolitik von Behinderung;
  • Behindertenpolitik: Sozial-, Wohlfahrts- und Kommodifizierungspolitik;
  • Krisenexperimente als Analyseinstrument von Strukturen von Barrieren und Diskriminierungen;
  • Regionalplanung, „Ortseffekte“ (die Funktion von Barrieren-Barrierefreiheit) und Entfremdung;
  • Zuschreibungsmechanismen und Repräsentationen in Kultur/ Kulturen/ Sub-Kulturen und Medien;
  • Globale Ungleichheit und die Re-Produktion von Behinderung als koloniale Struktur;
  • Salutogenese, Beziehungsmedizin und die Dekonstruktion von Behinderung;
  • Intersektionelle Forschung: disability studies with feminist, class, queer and postcolonial analyses, deaf studies, Queer DisAbility Studies und Crip Theory und Critical Disability Studies, Ableismus und Privilegienbewusstsein;
  • Disability Studies und Psychoanalyse, die Omnipotenz der Angstabwehr als Kultur;
  • Theologie, Sündenbock-Theorie und Theologie der Befreiung;
  • Inklusive Behinderungsforschung und Psychosoziale Arbeit als Pädagogik der Befreiung;
  • Bildung und Techniken der Behinderung; Geschichten erzählen – Dokumente gelungener Inklusion;
  • die Bedeutung von Behinderung in Generationskonflikten und Care-Politiken;
  • Behinderung als Phantasma und gesellschaftliches Projektionsfeld;
  • Behinderung und die Konzepte von Formation, Performation und Transformation;
  • Methodologie partizipatorischer Forschung;
  • Behinderung: Entwicklung zwischen Kontingenz, Struktur und Macht;
  • Geschichte und Gegenwart von Biopolitik;
  • Die Moderne auf der Suche nach einem ästhetischen Ideal und die Funktion von Behinderung/ Fremdheit;
  • Die Ein-Teilung von Körpern im Rahmen des Entstehen der bio-sozialen Wissenschaften zu Beginn des 20igsten Jhdts.;
  • Genealogien der Eugenik im Nationalsozialismus;
  • Strukturen und Politiken des Enhancement;
  • Ambivalenzen der Inklusions-Politiken zwischen Mainstreaming und Selbstbestimmung;
  • Behinderung und Epigenetik: Evolutionstheorie, Molekularbiologie und Genetik im Umbruch;
  • usf.

Der interdisziplinäre Austausch kann z.B. in der Arbeit bei der Begriffsbildung, Begriffsschärfung, Begriffserweiterung und Begriffsbedeutungsänderung im Gebrauch bzw. teilweise auch Verhinderung von Begriffs-Missbrauch geschehen.

Der interdisziplinäre Austausch kann, soll und muss im Sinne vielfältiger Perspektiven prinzipiell immer erfolgen. Er ist gerade bei themenübergreifenden Inhalten wie Begriffsklärungen und -bedeutungen hilfreich und bedeutsam.

Und sicher ist der interdisziplinäre Austausch für Anwendungen und Professionalisierungen entscheidend, wobei das Selbstvertretungsrecht von Menschen mit Behinderungen im Sinne von „Stimme bekommen“ (voice) und „Wahlmöglichkeiten haben“ (choise) umgesetzt werden muss.

Literatur: Texte, die verwendet wurden oder Argumentationen angeregt haben:

Barnes, Colin (2001): ‘Emancipatory’ Disability Research: project or process?  – http://disability-studies.leeds.ac.uk/files/library/Barnes-glasgow-lecture.pdf

Barnes, Colin (2014): Reflections on Doing Emancipatory Disability Research. In: Swain, John/ French, Sally/ Barnes, Colin/ Thomas, Carol (ed.) (2014):  Disabeling Barriers – Enabeling Enviroments. Los Angeles: Sage, p. 37-44

Birkner, Martin (2013): Kopf der Leidenschaft?! Warum & für wen schreiben Wir? Und wer ist Wir? Ein Essay über die Orte kritischer Wissenschaft, ihre Publikation, soziale Kämpfe & Organisierung. In: Kurswechsel 1/2013, 7-14

Cameron, Colin (2014): Disability Research. In: Colin Cameron (ed.): Disability Studies. London: Sage 2014, p.33-36

Flieger, Petra (2009): Partizipatorische Forschung. Wege zur Entgrenzung der Rollen von ForscherInnen und Beforschten. In: Jerg, Jo u.a. (Hg.). Perspektiven auf Entgrenzung. Erfahrungen und Entwicklungsprozesse im Kontext von Inklusion und Integration. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 159 – 171. Im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/flieger-partizipatorisch.html [21.5.2017]

Hunt, Tristram (2012): Friedrich Engels. Der Mann, der den Marxismus erfand. List Verlag 2012

Knittler, Käthe (2013): Wissensarbeit und militante Untersuchung: Zwischen Produktion und Rebellion. Über Möglichkeiten widerständiger Wissensproduktion. In Kurswechsel, 1/2013, 74-83

Linton, Simi (1998): Kapitel 5 „Enter Disability Studies“, in: Claiming Disability. Knowledge and Identity. New York: NYUP, p.117-131

Plangger, Sascha/ Schönwiese, Volker (2013): Bildungsgerechtigkeit zwischen Umverteilung, Anerkennung und Inklusion. Erschienen in: Dederich/Greving/Mürner/Rödler (Hg.): Gerechtigkeit und Behinderung – Heilpädagogik als Kulturpolitik. Gießen: Psychosozial-Verlag, 2013, S. 55-76, im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/schoenwiese-bildungsgerechtigkeit.html

Pohl, Ursula (2005): Ökosystemische Integrationspädagogik in schulischen Kontexten. Ressourcen und Perspektiven in Deutschland und Spanien. Dissertation Frankfurt am Main, im Internet:  http://bidok.uibk.ac.at/library/pohl-oekosystem-diss.html#idm5800160 [1.7.2017]

Schulze, Marianne (2011): Menschenrechte für alle: Die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, in: Flieger, Petra/ Schönwiese, Volker (Hg.): Menschenrechte – Integration – Inklusion: Aktuelle Perspektiven aus der Forschung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

Waldschmidt, Anne (2015): Disability Studies als interdisziplinäres Forschungsfeld. In: Degener, Theresia/ Diehl, Elke (Hg.): Handbuch Behindertenrechtskonvention. Bonn: bpb, S. 334-344

Wright, Erik Olin (2017): Reale Utopien. Wege aus dem Kapitalismus. Berlin: Suhrkamp

Zander, Michael (2008): Aktionsforschung – Beispiele, Probleme, Möglichkeiten. Im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/zander-aktionsforschung.html [18.5.2017]

[1] Wir stellen diesen Text zur Diskussion und freuen uns über Rückmeldungen an disabilitystudies@jku.at. Es soll noch im ersten Halbjahr 2018 ein Vernetzungstreffen in Wien geben. Dort wird dieses Diskussionspapier ebenfalls diskutiert und weiterentwickelt. 

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