Nachbericht: Online-Netzwerktreffen Disability Studies am 23. Oktober 2026

Von Laura Hochsteiner

Am 23. Oktober 2026 wurde von 10 bis 14 Uhr das Netzwerktreffen Disability Studies über Zoom abgehalten. Die Veranstaltung war allgemein in zwei Blöcke geteilt: einen Fachvortrag und die Arbeitsgruppen.

Teil 1: Nach der Begrüßung hielt Johanna Knebel, die als Dissertantin an der Universität Leeds arbeitet und forscht, einen Fachvortrag zum Thema „Relational Voice – Epistemische Verantwortung in der Forschung mit Menschen mit Lernschwierigkeiten“. Dieser Impulsvortrag führte im Anschluss zu einem regen Austausch und einer interessanten Frage-und-Antwort-Runde.

Teil 2: Im Nachhinein berichteten die Mitglieder der einzelnen Arbeitsgruppen über ihre bisherigen Tätigkeiten und stellten ihre nächsten Schritte vor. Nach diesen überblickmäßigen Darlegungen wurden noch einige Veranstaltungshinweise gegeben. Im Zuge dessen wurde beispielsweise auf die „Disability Studies Konferenz 2027“ hingewiesen, die vom 23. bis 25. September 2027 an der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) mit dem Titel „De/Thematisierung von Dis/ability. Kritische Wissenschaft und Bewegungen in Zeiten der Entsolidarisierung“ stattfinden wird. Im Anschluss trafen sich die einzelnen Arbeitsgruppen, um ihre jeweiligen Themen und Aufgaben weiter zu bearbeiten.

Insgesamt nahmen mehr als 40 Forscher*innen aus dem deutschsprachigen Raum am Netzwerktreffen teil, darunter mehrere Mitglieder von DiStA. Das Netzwerk Disability Studies versammelt behinderte und nichtbehinderte Forschende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Sie eint, dass sie Behinderung nicht als behandlungsbedürftiges Problem verstehen, sondern als gesellschaftliche Differenzkategorie untersuchen.

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