Lange Nacht der Forschung 2026: „Was ist Ableismus?“

Von Michaela Joch und Rahel More

Am 24. April 2026 fand österreichweit die Lange Nacht der Forschung statt, deren Ziel die niederschwellige Wissenschaftsvermittlung ist. Michaela Joch und Rahel More vom Institut für Bildungswissenschaft, Arbeitsbereich Inklusive Pädagogik, waren im Hauptgebäude der Universität Wien mit einer Station zum Thema „Was ist Ableismus“ vertreten. Die Station wurde in Kooperation mit Dominik Wang, Helene Auer und Jennifer Davies von den Wiener Volkshochschulen (VHS) sowie Martina Gollner von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs umgesetzt. Unterstützt wurden die Wissenschaftlerinnen außerdem von den studentischen Hilfskräften Livia Dell’Acqua, Flora Egle und Maximilian Schlager vom Institut für Bildungswissenschaft.

Gruppenfoto an der Station von Dolmetscher:innen, VHS-Kolleginnen, Projektleiterinnen und studentischen Mitarbeitenden.

© Markus Korenjak

An der Mitmach-Station konnten sich die Besucher:innen spielerisch zum Thema Ableismus informieren und zudem unterschiedliche Möglichkeiten der Teilhabe im Wissenschaftskontext kennenlernen. Dazu zählten u.a. Wissensposter mit Beispielen für Ableismus, der Avatar der VHS, Inhalte in Leichter Sprache und Braille-Schrift sowie zugängliche digitale Inhalte über unsere zusätzliche Informations-Homepage zur Station u.a. mit Fließtext und Vorlese-Funktion. Zudem war die Möglichkeit der Dolmetschung von Inhalten in österreichische Gebärdensprache an der Station vorhanden.

Gruppenfoto an der Station von Dolmetscher:innen, VHS-Kollegin, Hilfsgemeinschaft-Kollegin, Projektleiterinnen und studentischen Mitarbeitenden.

© Johannes Hloch

Ziel unserer Station war es, den Besucher:innen den Zusammenhang zwischen Fähigkeiten, Inklusion und Exklusion zu vermitteln. Dabei ging es uns v.a. um Fragen von Behinderung, unterschiedlichen Fähigkeiten und Teilhabe. Vor Ort sowie über eine digitale Pinnwand konnten die Besucher:innen festhalten, was sie unter Fähigkeit verstehen und welche Fähigkeiten sie in ihrem Leben als wichtig erachten. So entstand eine Sammlung unterschiedlicher Fähigkeiten und wir konnten darüber vertiefte Gespräche zu Normalitätsvorstellungen und Ausschlussprozessen anregen.

Foto von Michaela auf dem Bildschirm des Avatars, im Hintergrund VHS-Kollegin und studentische Mitarbeitende bei der Station.

© Rahel More

Insbesondere der Avatar der VHS, über den Michaela Joch anwesend war, sowie die Inhalte in Braille-Schrift weckten das Interesse der Besucher:innen und ermöglichten viele Interaktionen zum Thema Ableismus. Für den Großteil waren die Inhalte unserer Station sowie der Begriff Ableismus neu, es kamen jedoch auch Personen mit Vorwissen bzw. Expert:innen zu Inklusion und Behinderung und tauschten sich mit uns aus. Kinder und Erwachsen zeigten gleichermaßen Interesse an unserer Station und so entstanden viele spannende Gespräche und gegenseitige Lernmöglichkeiten. Mit dem Avatar war es außerdem möglich andere Stationen zu besuchen und somit Einblicke in die Arbeit der Kolleg:innen zu erhalten.

Foto aus Michaelas Perspektive über den Avatar von Rahel und der Station im Hintergrund.

© Michaela Joch

Foto von Michaela über den Bildschirm des Avatars und Rahel, zwischen ihnen ein blaues Poster mit dem Text „Stop Ableism now“.

© Markus Korenjak

Foto einer Pinnwand mit vielen Zettelchen mit Definitionen von Fähigkeiten.

© Rahel More

Foto eines grauen Padlets mit weißer Schrift, mit Anleitung für Tastaturkürzel und drei Einträgen zu Fähigkeiten.

© Rahel More

Foto vom Avatar mit Rollen an einer anderen Station, Michaela am Bildschirm mit Skelett der anderen Station im Hintergrund.

© Livia Dell’Acqua

 

 

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