Willkommen bei DiStA (Leichter Lesen)

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Wer ist DiStA?

DiStA ist eine Abkürzung und heißt Disability Studies Austria. Das ist Englisch. Der englische Name wird auch in Österreich verwendet. Er kann so übersetzt werden: Forschung zu Behinderung, Österreich.

Wir sind eine österreichische Arbeitsgruppe mit sehr vielen Kontakten in andere Länder.

Wichtig ist uns: Behinderung ist kein persönliches Problem. Behinderung entsteht, weil Menschen mit Behinderungen ausgegrenzt und benachteiligt werden. Behinderung entsteht, wenn die Rechte von Menschen mit Behinderungen nicht geachtet werden. Behinderung entsteht, wenn viele Menschen falsch über behinderte Menschen denken. Behinderung entsteht, wenn zu viele Menschen falsche Bilder im Kopf haben und behinderten Menschen nichts zutrauen.

Wir wollen nicht die Behinderung erforschen. Wir wollen erforschen, wie es dazu kommt behindert zu werden.

Disability Studies ist ein Thema für alle. Menschen aus den verschiedensten Fächern und Studienrichtungen sollen mitarbeiten.

Menschen mit und ohne Behinderungen sollen mitzumachen. Es sollen auch Leute mitarbeiten, die nicht studiert haben. Die Erfahrungen und die Mitarbeit von behinderten Menschen sind besonders wichtig.

Ziele von DiStA

Wir wollen, dass die Disability Studies in Österreich bekannt werden und die Leute zusammenarbeiten.

Wir wollen, dass die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen verbessert werden.

Wir wollen, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam zu Behinderung forschen.

Wir wollen, dass Behinderung positiv gesehen wird.

Von Ursula Naue, Volker Schönwiese, Christine Steger, Angela Wegscheider

2 Gedanken zu „Willkommen bei DiStA (Leichter Lesen)

  1. Margarete Aulehla

    „Wir wollen, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam zu Behinderung forschen“. Ich finde es nicht richtig, dass Ihr Menschen mit Behinderungen von Menschen ohne Behinderungen unterscheidet.
    Warum denn? Ist nicht jeder Mensch in einer gewissen Hinsicht behindert?

    Margarete

  2. Margarete Aulehla

    Bei einer solchen Denkweise kommt es leicht zu einer Rollenzuweisung auch in der Forschung, sodass es eine Gruppe von nichtbehinderten Fachleuten und eine Gruppe von behinderten Menschen gibt, die an der Forschung „partizipieren“ dürfen. Oder?
    Margarete

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